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Refresh Rate erklärt

Warum eine LED-Wand mit zu niedriger Refresh Rate auf Video flackert – und welcher Wert wirklich reicht.

Was ist die Refresh Rate?

Die Refresh Rate – auch Bildwiederholrate – gibt an, wie oft pro Sekunde der gesamte LED-Inhalt komplett neu aufgebaut wird, gemessen in Hertz (Hz). Für das menschliche Auge wirkt schon eine LED-Wand mit 1.920 Hz absolut flüssig. Für eine Kamera reicht das aber oft nicht.

Das Kamera-Problem

Sobald eine LED-Wand gefilmt wird, treffen zwei Zeitschemata aufeinander: die Refresh Rate der Wand und die Verschlusszeit der Kamera. Ist die Refresh Rate zu niedrig, sieht der Zuschauer im Video schwarze Streifen, die durch das Bild wandern – ein klassisches Banding. Auch der gefürchtete Moiré-Effekt bei Nahaufnahmen verstärkt sich.

Welche Werte sind sinnvoll?

  • Standard-Indoor / Werbung: 1.920 – 3.840 Hz.
  • Rental / Bühne / Live-Events: 3.840 Hz – das reicht für die meisten Kameraproduktionen.
  • TV-Studio, Filmproduktion, xR-Stage: 7.680 Hz – Standard bei AURA PRO, AURA STAGE und CURTAIN-Z.

Faustregel für Aufnahmen

Wenn Ihre Wand kameratauglich sein muss, sollten Sie mindestens das Doppelte der höchsten geplanten Bildrate in Hz haben. Für eine 50p-Aufnahme also mindestens 100 Hz – komfortabel sind 1.920 Hz und mehr. Für 4K-Slow-Motion mit 240 fps sind 7.680 Hz die sichere Wahl.